Richtlinien
Die Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit an Bildschirmgeräten (Bildschirmarbeitsverordnung) setzt die Richtlinie 90/270EWG über Mindestvorschriften bezüglich der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit an Bildschirmgeräten in deutsches Recht um.
Diese EG-Richtlinie legt Mindestanforderungen an das Bildschirmgerät selbst, den Arbeitsplatz und die Arbeitsumgebung sowie hinsichtlich der Softwareausstattung und der Arbeitsorganisation fest.
(Bild: Schemazeichnung PC-Arbeitsplatz)
GS-Zertifikat
Die LGA (Landesgewerbeanstalt Bayern) mit Sitz in Nürnberg gehört zu den vom Bundesarbeitsministerium anerkannten Prüfstellen, die das GS-Zertifikat (Geprüfte Sicherheit) ausstellen dürfen.
ANSI / BIFMA X5.1-2002 General Purpose Bürostuhl-Test
Die BIFMA X5.1 Tests sollen Herstellern, Planern und Anwendern eine gemeinsame Grundlage für die Bewertung der Sicherheit, Haltbarkeit und strukturelle Eignung von Allzweck-Bürostühlen geben.
DIN EN 1335
Die Norm enthält Festlegungen zur Sicherheitsprüfung von Büro-Arbeitsstühlen im Hinblick auf die Standsicherheit, den Rollwiderstand, die Sitzfläche und die Rückenlehne sowie ggf. vorhandenen pendelnd gelagerten Rückenlehnen und Armlehnen. Die Norm regelt Prüfbedingungen und Prüfgeräte sowie Prüfverfahren und Prüfbericht.
DIN EN 12526
Die Norm legt die technischen Anforderungen, die geeigneten Abmessungen und die Anforderungen für die Prüfung von Rollen mit und ohne Bremsvorrichtung, die üblicherweise in Drehstühlen verwendet werden fest.
DIN 4550
Die Norm enthält sicherheitstechnische Festlegungen im Sinne des Geräte- und Produktsicherheitsgesetzes. Sie gilt für Tragelemente von Büro-Arbeitsstühlen, bei denen die Verstellung mittels eines Energiespeichers erfolgt. Die Norm enthält spezifische Begriffe, Festlegungen sowie Angaben zur Prüfung einschließlich Prüfbericht, Kennzeichnung und Nachweis der Qualitätssicherung.
DIN EN 13761
Die Norm legt Maße sowie Sicherheitsanforderungen für Besucherstühle fest.
DIN EN 527
Die Norm regelt Mindestbreiten des Beinraumes von Tischen für sitzende Tätigkeiten
DIN 68765
Holzspanplatten für die Büromöbelindustrie werden nach dieser Norm gefertigt.Holzspanplatten sind plattenförmige Holzwerkstoffe, die aus zerspantem Holz von Fichten, Tannen, Pappeln u.a. sowie von holzartigen Faserstoffen, wie Flachsschäben und Hanfschäben hergestellt werden.
Solche Platten sollte man nicht mit billigen Ersatzwerkstoffen vergleichen oder als solche bezeichnen da es hierbei auf die Herstellungsart ankommt. Diese Spanplatten werden wegen der Geruchsbelästigung und der gesundheitlichen Gefährdung durch die Formaldehydabgabe in folgende Emissionsklassen eingeteilt.
- E1 Emissionswert inppm HCHO (parts per million Formaldehyd) höchstens 0,1
- E2 Emissionswert inppm HCHO (parts per million Formaldehyd) über 0,1 bis max. 1,0
- E3 Emissionswert inppm HCHO (parts per million Formaldehyd) über 1,0 bis max. 2,3
RAL-UZ 38
Der Blaue Engel für Emissionsarme Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen. Es werden keine für die Wohnumwelt bedenklichen Schadstoffe – insbesondere bei der Beschichtung verwendet. Produkt wurde überwiegend aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz hergestellt.




